Oksana Maksymchuk

Oksana Maksymchuk ist ukrainisch-amerika­nische Dichterin, Wissen­schaftlerin und Literatur­über­setzerin. Sie schreibt auf Ukrainisch und Englisch und ist Autorin von zwei preis­gekrönten Gedicht­bänden auf Ukrainisch. Ihr englisch­sprachiges Debüt Still City: Diary of an Invasion stand auf der Longlist des Griffin Poetry Prize 2025 und des PEN/Voelcker Award for Poetry 2025; auf Deutsch erschien es als Tage­buch einer Invasion bei Hanser. In der taz schrieb Jens Uthoff darüber: „Maksymchuks Gedichte sind deshalb so besonders, weil sie präzise und ohne jedes Pathos die Kriegs­wirklich­keit beschreiben. Gerade die Nüchtern­heit ihres Stils hat den Effekt, dass man innehält, nach­denklich wird.“ Sie ist Trägerin des National Endowment for the Arts Trans­lation Fellow­ship und des Scaglione Prize der Modern Language Association. Maksymchuk promovierte in Philosophie an der Northwestern University.


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War das die Wendung, die du wähltest,

oder erfand ich sie

in diesem Akt des Übersetzens

zwischen Zunge und

Sprache, Auge und

Bildschirm, Herz und

Hand, zwischen deinem

Entsetzen und meinem Ungenügen?

Aus: Oksana Maksymchuk. Tagebuch einer Invasion. Gedichte.

Deutsch von Matthias Kniep, mit einem Nachwort von Ilya Kaminsky.

Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2025



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