Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt wurde 1966 in Karl-Marx-Stadt geboren. Er studierte Politische Ökonomie und Philosophie in Leipzig und Frankfurt am Main, bevor er seine literarische Ausbildung am Deutschen Literatur­institut Leipzig fortsetzte. Heute lebt er als freier Autor in Leipzig. Zuletzt erschienen im Gans Verlag Berlin der Essayband Schrift unter Tage. Essays und Kolumnen (2023), Krüppel­passion – oder Vom Gehen (2023), der dritte Teil seiner Chemnitzer Trilogie, sowie der Gedichtband Wäsche im Wind und Polizisten (2025). Jens Kassner schreibt über „Das Land und ich wir werden“ (2022) in der Chemnitzer Freien Presse: „Jan Kuhlbrodt ist (…) ein exakter Beobachter. Sein Sichtfeld aber ist eingeschränkt. Er hat Multiple Sklerose in fort­geschrittenem Stadium, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Eine Reise mit der Mitteldeutschen Regiobahn zu einer Lesung in Chemnitz gerät zum Road Movie.“


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Wenn sie viel später einmal die Kühlschränke aus dem Schwemmsand ziehen

sich wundern über vertrackte verdreckte Technologie

werden sie auf unsere Texte treffen.

verdreckt und vertrackt sind auch die.



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