Monika Rinck

Monika Rinck lebt in Berlin und Köln. Seit 1998 veröffent­licht sie Gedichte, Essays und Über­setzungen in diversen Ver­lagen; zuletzt erschien der Lyrik­band Höllen­fahrt & Enten­staat. Seit April 2023 ist sie Professorin für Litera­risches Schreiben an der Kunst­hochschule für Medien in Köln. Im November 2024 hielt sie die Zürcher Poetik­vorlesungen, im Januar 2025 hatte sie den DAAD Chair of Contem­porary Poetics an der New York University inne. In Kürze erscheint eine Neu­ausgabe ihres Lang­zeit­projekts Begriffs­studio bei Spector Books. Rinck erhielt u. a. den Roswitha-Preis, den Ernst-Jandl-Preis, den Kleist-Preis und den Literatur­preis Solothurn 2026. Tobias Lehmkuhl schrieb in der FAZ: „Man möchte schreien vor Lachen und schreien vor Ver­zweiflung bei der Lektüre von Monika Rincks Höllenfahrt & Enten­staat. Man fühlt sich und die eigene Zeit aufs Innerste getroffen.“


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O Müder, wie müde du bist. Wie kann ich dich erheitern?

Darf ich dir von den Amöben berichten? Bitte, Müder,

lass mich, lass mich dir von den Amöben berichten.

Wie sie kriechen, wie sie Kontinente ergeben, Gebärden

Aus: Monika Rinck. Höllenfahrt & Entenstaat. Gedichte. kookbooks, Berlin 2024



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